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Thema: Megane 1.6 16V macht echte Probleme  (Gelesen 4297 mal)
Mr.Frost
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« am: August 23, 2012, 22:13:20 »

Hallo Gemeinde,

meine Meggi hat das Problem, dass sie während der Warmlaufphase einigermaßenb akzeptabel läuft, obwohl der Leerlauf sich schon seltsam anhört. Nach ca 3-4 km ist der Spass vorbei: Der Motor rappelt und schüttelt im Leerlauf bis zum ausgehen. Keine Leistung, die Verbrauchanzeige vom BC zeigt 17- 21 Ltr/100km.
Gemacht haben wir alles: Der erster Verdacht waren die Stabzündspulen -> gewechselt. Ebenso die Zündkerzen. Nächster Verdacht war der Motor, weil ein Zylinder etwas wenig Kompression hatte. Motor raus (das Getriebe war sowieso fällig), AT-Motor mit frischen Ventilen und neuem Zahnriemen inkl. Rollen und Pumpe rein und leider nichts gebracht. Danach die Lambdasonde, das Drosselklappenpoti und Leerlaufregelventil gegen Neuteile gewechselt. Zwischendurch wurden Unterdrucksensor und Thermofühler getauscht. Leider alles nichts gebracht. Dann habe ich den Wagen in eine untadelige Werkstatt gebracht, weil ich nicht mehr weiter wußte und auch die Zeit eine Rolle spielt.
Die Werkstatt ist auf KFZ-Elektronik spezialisiert und baut auch LPG-Anlagen ein.
In der Werkstatt wurde ein erweiteter Kompressionstest sowie eine Druckhalteprüfung durchgeführt, leider ohne nennenswerte Ergebnisse bezügl. dem Fehler. Der Motor ist gesund.
Danach wurde soweit wie möglich der Kabelbaum durchgemessen, danach die Einspritzdüsen zur mechanischen sowie elektronischen Überprüfung in einen externen Betrieb gegeben. 2 Düsen haben eine neue Nadel bekommen, das war allerdings auch nicht die Quelle des Fehlers. Dann hat die Werkstatt das Gasanlagensteuergerät gegen mehrere Exemplare getauscht, leider auch ohne Ergebnis. Als letztes wurde das Motorsteuergerät ausgebaut und zur Überprüfung eingeschickt. Doch auch das Steuergerät war ohne Fehler, die Werkstatt weis nicht mehr weiter und bricht jetzt ab. Der Fehler muß nach Aussage des Meisters im Kabelbaum liegen, aber wo?

Im Tausch des Motorkabelbaum liegt meine letzte Hoffnung, ich hänge an dem Wagen, brauche jedoch ein funktionierendes Auto. Die ganze Geschichte geht nun fast 3 Monate...

Hat jemand schon mal von ähnlichen Problemen gehört?

Bis demnäxt!

Volker
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Bis September 2012: Renault Mégane Cabrio 1.6 16V; Bj. 1999; LPG-Anlage selber umgerüstet; bei 360.000 km (davon 170.000 auf Gas) in die ewigen Jagdgründe gegangen.

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tarantinofan
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« Antworten #1 am: August 24, 2012, 08:08:00 »

Es geht sicherlich um das erste Cabrio in Deiner Signatur . Ertmal Respekt für die Laufleistung !

Wie sehen denn die Zündkerzen aus ?
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« Antworten #2 am: August 24, 2012, 14:06:42 »

Wie schauts mit Masseverbindungen aus?
Relais gecheckt, also auch mal geöffnet und reingesehen?

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Mr.Frost
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« Antworten #3 am: August 24, 2012, 16:31:49 »

Hallo Gemeinde,

danke erst einmal für Euer Interesse.
Die Laufleistung und somit die Zeit, die ich mit diesem Auto verbracht habe ist auch der Grund, warum ich es nicht einfach aufgeben will.
Kerzen u.ä. kann ich erst am Montag nachgucken weil ich am Wochenende arbeiten muß.

Wie schauts mit Masseverbindungen aus?
Relais gecheckt, also auch mal geöffnet und reingesehen?

Masseverbindungen habe ich alle durch, auch die beiden an der Motorvorderseite.
Betr. Relais: Habe ich noch nicht geguckt, dachte bisher Relais funktioniert oder streikt. Gibt'S auch was dazwischen?

Bis demnäxt!

Volker
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« Antworten #4 am: August 24, 2012, 17:19:16 »

Gibt auch die Version von angefressenen / angeschmorten Kontakten, die dann mit steigender Temperatur immer schlechter leiten.
Hatte sowas die Tage auch mal, zwar nicht im Auto aber trotzdem sucht man da ewig....

Ich würde in dem Fall sowieso sämtliche Elektrikanlagenteile untersuchen... Grad den Verteiler neben der Batterie, falls der im PHII noch da ist.
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Andrax
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schwach anfangen und dann ... stark nachlassen !!


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« Antworten #5 am: August 25, 2012, 21:47:48 »

Hallo Volker,

könntest du uns bitte noch sagen welche Teile vom alten Motor auf den Austauschmotor übernommen wurden. Da das Problem besonders bei warmen Motor auftritt könnte dies auch auf ein Riss in einem Bauteil hinweisen welcher sich bei Erwärmung ausdehnt. Du könntest in diesem Fall auch den warmen Motor mit einem entsprechenden Spray einsprühen um solche Risse im Unterdruckbereich zu finden.

Es könnte sich aber auch um einen def. Temperaturfühler handeln etc. Es wäre sinnvoll auch die Einspritzzeit der einzelnen Düsen auf einer Probefahrt zu messen. Generell ist zu beachten dass wenn man einen Sensor / Fühler austauscht es immer noch ein Problem geben kann wenn diese Signale das Steuergerät nicht erreichen können, also immer auch die Leitung ausmessen bevor man den Sensor austauscht und in diesem Fall besonders bei warmen Motor.

Und zu guter Letzt den Auspuff und den Kat auch noch überprüfen.

Viel Glück bei der Suche und bitte gib uns Bescheid falls du den Fehler gefunden hast.
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« Antworten #6 am: August 26, 2012, 19:36:35 »

Hallo Andrax,
vom alten Motor wurde der Krümmer mit dem Vorkat sowie der Kat und die Drosselklappe übernommen. Der Temperaturfühler wurde mit dem Motor getauscht.

Meine Meggie hat nur die Lambdasonde  vor dem Kat. In wie weit soll sich dann der Kat auf das Laufverhalten auswirken?

Die Einspritzzeiten wurden in der Werkstatt auf dem Prüfstand getestet und waren alle ok.
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« Antworten #7 am: August 27, 2012, 16:54:29 »

Und Kerzenbild ?
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Und irgendwann kriege ich doch meinen V6 :-Þ


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« Antworten #8 am: August 28, 2012, 10:09:26 »

Meine Meggie hat nur die Lambdasonde  vor dem Kat. In wie weit soll sich dann der Kat auf das Laufverhalten auswirken?

Ist die Keramik im Kat gerissen, kann sie sich bei Temperatur aufrichten und den Kat blockieren. Die Abgase stauen sich zurück. Hatte ich bei einem 1,6e.
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Mr.Frost
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« Antworten #9 am: August 28, 2012, 10:42:24 »

Hallo Gemeinde,

gestern war also wieder Meggie angesagt.
Als erstes die Kerzen 'raus. Sie sind mir eine kleine Idee zu dunkelbraun. Das schiebe ich aber darauf, dass sie nur relativ kurze STrecken gelaufen ist, und dann eben auch nur mit recht bescheidenem Motorlauf.

Dann habe ich alle den Motor betreffenden Masseverbindungen gereinigt und mir auch den Verteiler/Sicherungskasten neben der Batterie vorgenommen. Da war schon einiges an Oxidierungen zu beseitgen...
Leider hat das ganze auch nicht zu einem besseren Motorlauf beigetragen...

Heute nehme ich mir mal den Kat vor...

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« Antworten #10 am: August 28, 2012, 22:47:07 »

Hattest du etwas am Kat gefunden?

Finde es sehr gut das du nach langer Fehlersuche es noch nicht aufgegeben hast, weiter so.

Hoffentlich wirst du den Fehler bald finden.
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Andrax
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« Antworten #11 am: August 29, 2012, 17:53:19 »

Hallo Andrax,
vom alten Motor wurde der Krümmer mit dem Vorkat sowie der Kat und die Drosselklappe übernommen. Der Temperaturfühler wurde mit dem Motor getauscht.

Meine Meggie hat nur die Lambdasonde  vor dem Kat. In wie weit soll sich dann der Kat auf das Laufverhalten auswirken?

Die Einspritzzeiten wurden in der Werkstatt auf dem Prüfstand getestet und waren alle ok.

Hallo Volker,

eine Kaputte Lamdasonde würde der Einspritzanlage falsche Werte liefern, also zu viel oder zu wenig Sauerstoff im Abgas sprich mehr oder weniger Kraftstoff einspritzen.

Bei Fahrzeugen mit zwei Lamdasonden also Euro 4 (eine Sprungsonde vor und eine Monitorsonde nach dem Kat) dient die zweite als referenzwermessung, heisst diese regelt nichts sonder kontrolliert nur ob die erste richtig gearbeitet hat und der Kat noch OK ist

Du kannst die Sonde Ausbauen und an einem Spannungsprüfer legen, mit einem Schneidbrenner erhitzen (nicht schmelzen) und dann die Spannung ablesen, bitte vergiss nicht auch die Leitungen bis zum Steuergerät zu messen da ja vermutet wird dass der Motor-Kabelbaum die Ursache sein könnte.

Ein def. Temp. Sensor würde die Einspritzzeit verlängern (kaltstart) oder verkürzen (Motor warm). Diesen kannst du auch ausbauen und mit Kältespray und Föhn Testen. (Widerstandsmessung).

So wie das ganze momentan aussieht könnte es wirklich ein Kabelbruch oder ein def. Stecker bzw. Steckverbindung handeln. Viel erfolg bei der Suche.
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« Antworten #12 am: August 29, 2012, 21:29:57 »

Du kannst die Sonde Ausbauen und an einem Spannungsprüfer legen, mit einem Schneidbrenner erhitzen (nicht schmelzen) und dann die Spannung ablesen,

Das Erhitzen der Lambdasonde erzeugt doch keine Spannung, die misst doch bloss den Restsauerstoff im Abgas im vergleich zur Umgebungsluft. Klar die arbeitet erst ab rund 300°C, aber ohne einen Sauerstoff unterschied erzeugt die keine nennenswerte Ergebnisse.
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« Antworten #13 am: August 30, 2012, 10:26:35 »

Also , wie sich das anhört , läuft der Motor zu fett .
Da hast Du zwei Möglichkeiten :
entweder kriegt er zuviel Sprit , oder er kriegt zu wenig Luft .
Mal ganz simpel :

bei Deinen Aufzählungen steht nichts vom Luftfilter . Vielleicht ist der bloß zu bis Oberkante Unterlippe .
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Andrax
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« Antworten #14 am: August 30, 2012, 11:55:49 »

Also die Lamdasonde .. gemäss Beschreibung vom Bosch ..

Sprungsonde:

Misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas.
Erzeugt im betriebswarmen Zustand (350 °C) eine Spannung zwischen ca. 25 und 900 mV entsprechend dem Sauerstoffgehalt im Abgas.
Vergleicht den Restsauerstoffgehalt im Abgas mit dem Sauerstoffgehalt der Umgebungsluft.
Erkennt den Übergang vom fetten Gemisch (Luftmangel λ < 1) zum mageren Gemisch (Luftüberschuss λ > 1) und umgekehrt.

 
Breitbandsonde
 
Misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas
Misst sowohl im fetten als auch im mageren Bereich äußerst genau. Sie hat einen größeren Messbereich von 0,7 < λ < ∞ (Luft)  geeignet auch für den Einsatz in Diesel- und Gasmotoren


Die Widerstandssonde wird dagegen seltener eingesetzt. Wikipedia oder kfztech.de haben darüber auch einiges an Infos zu bieten.


Das es “ein verschmutzter Luffi“ sein könnte wäre schon fast peinlich, ich würde aber zur Sicherheit noch den Kraftstoffdruck im laufenden Betrieb messen.
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